Michael Curse Kurth – Stell dir vor, du wachst auf

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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Aufstehen fällt mir meistens schwer. Um aufzustehen, brauche ich meine 30 Minuten und bis mein Körper dann wirklich fit und wach ist meistens mehrere Stunden. Aufstehen ist mein K(r)ampfsport geworden: Aufstehen ist ein lästiges Hobby.

Wer mich kennt, weiß, dass ich mich in diesem Jahr sehr viel mit Selbstorientierung und -positionierung beschäftige. Unter anderem hängt mein reges Interesse mit der Female Future Force zusammen, in der ich seit letztem Jahr Mitglied bin. Die Female Future Force ist ein Onlinecoachingprogramm der edition f. Mein erster Coach Michael Kurth war mir bisher nur unter seinem Rapperpseudonym Curse bekannt. Wer Curse nicht kennt, sollte sich unbedingt mal in den Wohlfühlrap des 39-Jährigen reinhören – eine Empfehlung am Rande. Noch begeisterter war ich von Michael Kurth, als er mir im Bildschirm erzählte, dass er ausgebildeter Systemischer Coach und Buddhist ist. Eine Therapieform und eine Religion, die mich auch schon davor brennend interessierten.

Ein weiterer Zufall ereignete sich fast fünf Monate später, als ich im Buchhandel über sein – in diesem Jahr erschienenes – Buch „Stell dir vor, du wachst auf“. Schon beim Titel musste ich Nachteule grinsen. Ich nahm das Buch mit, schaden konnte es nicht. Ich war schlichtweg neugierig, was Curse außerhalb von außergewöhnlicher Musik und genialem Podcast noch zu bieten hat.

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Als ich mit der Lektüre begann, wurde mir einiges klarer. Michael Kurths Buch handelt davon, dass wir mehrmals am Tag bewusst „aufwachen“ und unsere Aufmerksamkeit auf die Gegenwart lenken. Dazu stellt der Rapper die „OOOO+X“ („Vier O plus X“) Methode vor. Hinter diesem sehr kryptischen Namen steckt eine Morgenroutine, die zu mehr Ruhe, Präsenz und Klarheit im Leben führen soll und die jeder ganz entspannt in seinen Alltag integrieren kann. Die Bestandteile Meditation, Achtsamkeit und Körperbewusstsein funktionieren dabei ganz ohne sich mit meditierenden Mönchen in orangefarbene Kutten zu kleiden, und mit Räucherstäbchen wedeln zu müssen. Dabei gewährt und Curse auch einige tiefe Einblicke in sein Leben.

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Was dieses Buch – meiner Meinung nach – ungewöhnlich macht und massiv von anderen Selbstorientierungsbüchern unterscheidet, ist Michael Kurths Schreibstil. Curse schreibt so easy und lässig, wie er spricht. Humorvoll und einfach bringt er dem Leser so seine Methode – auch mit dem ein oder anderen undogmatischen – Vorschlag näher. Tatsächlich funktionieren Curses Anstöße, was mich noch mehr inspirierte. Mir persönlich ist es wichtig, Dinge zu finden, die ich längerfristig und simple in mein Leben einbinden kann. Dennoch muss jeder die Methode suchen, die am besten zu ihm passt. „Stell dir vor, du wachst auf“ ist dabei ein liebevoller Anstoß. Und ich? Ich bin zum Jünger des „OOOO+X“ geworden.

Aber ich will gar nicht so viel schreiben, weil Curse viel besser erzählen kann, als ich es in Worte fasse:


„Stell dir vor, du wachst auf“ gibt es beim rowohlt Buchverlag und bei Amazon.


 

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3 Kommentare

  1. Hello minnie,
    schön jemanden zu finden der sein Buch genau so feiert wie ich ! ich habe es bereits 2x ge“hört“ und beginne nun damit und halte das in Zukunft auf meinem Blog fest. Vielleicht magst dich ja austauschen ?! Let me know !

    greets
    sam

    Gefällt 1 Person

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